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Viele gibt es nicht mehr, Faltbootwerften mit klangvollen Namen wie Pionier, Kette, Germania, Gesa, Hammer, Sturm und viele mehr, sie haben aufgehört zu existieren, als der Siegeszug der Kunstoffboote begann. Aber ihre Boote gibt es noch, gerettet vor Sperrmüll und Ofen, oft liebevoll restauriert, fahren sie noch heute auf unseren Flüssen und Seen. Von den unzähligen Faltbootherstellern in Deutschland haben nur drei die neue Zeit überlebt. KLEPPER in Rosenheim, der älteste und traditionsreichste Hersteller der Welt, POUCH und MTW in der ehemaligen DDR, von denen aber nur Pouch die Wendezeit überstand. Heute gibt es wieder drei, neben den genannten wagt sich die LFM, die Lychener Faltboot Manufaktur , mit alten Klepperbooten in neuem Gewand und einem Langeiner auf diesen kleinen Markt. Das Faltboot erlebt zur Zeit eine kleine, bescheidene Renaissance, man besinnt sich wieder auf seine Vorzüge, man kann es überall mit hin nehmen, braucht kein Auto zum Transport und keinen Schuppen zum Lagern, während der paddelfreien Zeit.
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